Dienstag, 4. Oktober 2011

Der Tod-Ein Gespenst ohne Schrecken


Der Tod scheint irgendwie ein Thema zu sein, das viele Menschen abschreckt, sie aber gleichzeitig dennoch fasziniert. Meinen eigenen Erfahrungen nach sprechen jugendliche aber nur sehr selten und sehr ungern vom Tod, aber auch Erwachsene sind bei diesem Thema meist sehr verschlossen und bemühen sich nicht großartig, diese Konversation weiter zu betreiben. Es scheint immer eine Art von Angst im Spiel zu sein, manchmal gut zu begreifen, manchmal einfach nur sehr diffus. Aber diese Angst hindert die Menschen daran, sich über den Tod Gedanken zu machen. Logisch betrachtet, ist diese Verhaltensweise falsch, weil das einzige, das man im Leben, abgesehen von seiner Geburt, garantiert macht, ist sterben. Es gibt keinen einzige rationalen Grund für eine Angst vor dem Tod, weil es keinen rationalen Grund gibt, sich vor eine Ereignis zu fürchten, das Garantiert eintritt. Man kann sich auf solche Ereignisse vorbereiten und das Beste daraus machen, aber man sollte sich nicht vor ihnen fürchten. Ich nehme mal an, das der größte Teil der Menschen nicht in nächster Zeit sterben möchte und den Tod als etwas, das in weiter Ferne liegt betrachtet, und an dieser Betrachtungsweise habe ich auch nichts auszusetzen. Trotzdem sollte man sich schon in seiner Jugend einmal mit dem Tod, vor allem dem eigenen Tod, auseinander gesetzt haben. Wenn man sich nämlich wirklich bewusst ist, das man ein relativ vergängliches Wesen ist und einem eigentlich jederzeit etwas zustoßen kann, dann wird man sein Leben auch etwas anders gestalten. Man wird sich vielleicht Gedanken über einen Organspende Ausweis machen, sich wirklich um seine Freunde kümmern, das Leben etwas intensiver genießen oder probieren, Sachen relativ schnell klarzustellen, weil es immer sein kann, das man am nächsten Tag diese Gelegenheit nicht mehr bekommt. Natürlich darf dieses Verhalten nicht in Fatalismus ausarten und einen jeden Lebensmut nehmen. Es sollte eigentlich das genaue Gegenteil bewirken. Man bemüht sich, jeden Augenblick intensiver wahrzunehmen und findet viel Glück im kleinen, in Sachen, die die meisten Menschen einfach übersehen. Sich mit dem Tod zu beschäftigen ist auch kein Anzeichen für suizidale Gedanken, es ist eher ein Anzeichen für eine reale, rationale Sicht auf die Welt! Man muss sich allerdings keine Gedanken darüber mache, was nach dem eigenen Tod kommt. Es mag einigen Menschen vielleicht als hart erscheinen, aber nach dem Tod kommt höchstwahrscheinlich … nichts. Der Zustand nach dem Tod lässt sich wahrscheinlich am besten mit dem vor der Geburt beschreiben. Man ist einfach noch nicht da! Für mich ist diese Aussicht ein ungemeiner Ansporn. Ich habe nur ein Leben und dieses eine Leben will ich so gut wie möglich nutzen und so viel wie möglich erreichen. Ich möchte anderen Menschen Freude bereitet haben und wäre gerne ein Mensch, der wenigstens probiert, die Welt ein bisschen besser zu machen. Da man sich nicht selber für das Leben entscheiden kann, in das man geboren wurde, muss man das Beste daraus machen, weil es nie mehr wieder kommt. Es lohnt sich, die Welt aus einer perspektive zu betrachten, in der man auch die kleinen Freuden wahrnimmt und sich über jeden Tag freuen kann, den man auf ihr verbringen konnte, denn Leben ist großartig.
It’s my life
It’s now or never
 

Montag, 3. Oktober 2011

Der beste Freund des Menschen


Es schien mir persönlich schon längere Zeit klar, dass die Anzahl der Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, zunimmt. Da die persönliche Meinung und die Erfahrungsberichte von Menschen, die zwar in diesem Bereich arbeiten, aber eine Fallzahlen kennen, nicht zählt, habe ich mich etwas über die Statistiken dazu erkundigt. Alle Statistiken bestätigten mein Ergebnis und zwar deutlicher, als ich es zu hoffen erwartet habe. Von 1984 bis 2010 haben sich die Fallzahlen für psychische Erkrankungen um  ca.50% erhöht. Für Kinder und Jugendliche scheint dies auch zuzutreffen, auch wenn ich nicht so viel eindeutiges Material dazu gefunden habe. Es stellt sich mir dabei natürlich die Frage nach dem Grund für diesen Anstieg. Man kann die Fälle ganz grob in zwei verschiedene Gruppen teilen. Die erste Gruppe von Fällen sind Menschen, die unter einer biologischen Disposition leiden. Da diese Menschen leider meistens unter einer genetisch vererbten Krankheit leiden, ist Heilung eigentlich unmöglich und man probiert, die Probleme mit Medikamenten und Psychotherapie halbwegs in Griff zu bekommen. Diese Gruppe kann aus biologischen Gründen nicht einfach so um 50% ansteigen. Dies kann aber die andere Gruppe, die Gruppe der Menschen, die psychische Probleme haben, die aus dem Alltag heraus erwachsen. Und dieser Gruppe gehören auch immer mehr junge Menschen an. Ich finde diesen Zustand alarmierend. Wenn junge Menschen, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, noch viel Freude, Glück und Erfolg haben können, sich das Leben nehmen oder aufgrund von Selbstverletzungen oder Depressionen ihre Schullaufbahn nicht abschließen können und dementsprechend auch keine Weg in den Beruf finden, dann trifft mich dies auf einer Intelektuellen Ebene  ziemlich tief. Und zum Teil gebe ich diesen Menschen selber die Schuld an ihrer viel zu schweren Bürde. Natürlich hat das Umfeld einen riesigen Einfluss auf ihre Psyche und die allermeisten werden Sachen durchlebt haben, die ich mir nicht einmal vorstellen möchte, aber es liegt immer noch an ihnen, wie sie mit diesen Erlebnissen umgehen. Ich möchte keinen Menschen verurteilen, ich möchte lediglich zum Nachdenken anregen. Jeder Mensch wurde geboren um zu leben! Der Tod erwartet einen zwar immer, aber er wartet statistisch gesehen um die 80 Jahre. Wir haben eine lange Zeit auf unserem Planeten und wir müssen sie nutzen! Die Evolution hat auch die Menschheit mit einem Überlebensinstinkt, mit einem unbedingten Willen zum Überleben ausgestattet. Wenn dieser Wille nicht mehr vorhanden ist, bedeutet dies in der Wildbahn wahrscheinlich ausnahmslos den sofortigen Tod des Tieres. Da wir in einer zivilisierten, modernen Gesellschaft lebe, kann man in ihr mit nur schwachen Überlebenswillen bestehen. Was man nicht kann, ist in ihr ohne ein Schutzschild, einen schützenden Mantel zu leben. Dieses Schutzschild benötigt Willenskraft und Selbstbewusstsein, beides Tugenden, die ich bei immer mehr jungen Menschen vermisse. Es hat den Anschein, als ob wir immer weicher werden, immer verletzlicher und damit auch immer schwächer. Vielleicht kann es helfen, wenn man weiß, dass es etwas gibt, das einen niemals verletzt, auch in der tiefsten Nacht zu einem steht und einen niemals im Stich lassen wird. Dieses etwas ist die Logik! Wer es schafft, sich ein Schutzschild aus Logik, aus Rationalität zuzulegen, hat mein tiefsten Respekt. Es ist unglaublich schwer und ich scheitere immer wieder an meiner eigenen Emotionalität, aber es hilft! Wer die Konsequenzen seines Handelns im Voraus kennt, fürchtet sie nicht. Wer den Alltag analysiert, findet immer eine Lösung, selbst für die schwersten Probleme. Wer probiert, das Leben ansatzweise zu begreifen, wird sich über jede Sekunde leben freuen, selbst wenn er selber große Probleme hat. Er wird begreifen, dass man nur eine einzige, unfaire Chance auf diesen Planeten bekommt und er diese Chance nutzen sollte, weil man mit dem eigenen Tod eine Linie überschreitet, über die man nicht zurückkehren kann. Es lohnt sich, diesem Freund zu vertrauen, weil er ehrlich, treu und immer da ist. Man sollte es nur auch immer tun, den Ausrutscher können neben einem selber vor allem anderen Menschen, Menschen, die man nicht verletzen möchte, schaden.
                 Wir war'n geboren um zu leben
                  mit den Wundern jener Zeit

Mittwoch, 28. September 2011

Tödlicher Infekt


Ein Virus , stärker
Als jedes Gift, jedes Heilmittel
Dringt in meine Gedanken, mein Handeln
Meine Gefühle ein und herrscht:
Über meinen Geist
Er hat jede Zelle meines Körpers
Infiziert und frisst
Versteckt und rebelliert
Ist unfassbar und trotzdem verletzlich
Schlummert und wartet, todbringende Latenz
Erwacht bei
Symbolen, Worten, Blicken, Gesten, Silhouetten
Brennt, beengt, schwächt,
schickt Adrenalin durch die Adern, brennend heiß
frisst sich durch den Magen, schwer und kalt
Und dennoch: Lebensfreude, Energie !
Die Logik:  Todgeweiht,
Sterbenskrank und dennoch:
Kein Wunsch nach Heilung, kein Hoffen auf Besserung
Genießen, kämpfen, leiden, hoffen, warten, enttäuschen,
Alles für den Überträger des Virus
Und hoffen, wünschen,
Das auch er infiziert ist!

Montag, 26. September 2011

(K)eine Kultur der Vernunft!


Ich sage das gerade im Hinblick auf Europa, in dem weite Kreise versuchen, nur den Positivismus als gemeinsame Kultur und als gemeinsame Grundlage für die Rechtsbildung anzuerkennen, alle übrigen Einsichten und Werte unserer Kultur in den Status einer Subkultur verwiesen und damit Europa gegenüber den anderen Kulturen der Welt in einen Status der Kulturlosigkeit gerückt und zugleich extremistische und radikale Strömungen herausgefordert werden.

Wo die alleinige Herrschaft der positivistischen Vernunft gilt - und das ist in unserem öffentlichen Bewusstsein weithin der Fall -, da sind die klassischen Erkenntnisquellen für Ethos und Recht außer Kraft gesetzt.

Diese zwei Texte sind direkte Zitate aus der Rede des Papstes vor dem Bundestag. Diese Rede hat für viel Aufregung gesorgt und viele Menschen haben sich bereits darüber ausgelassen. Allerdings wurde meistens schon die Tatsache kritisiert, dass der Papst im Bundestag diese Rede überhaupt halten konnte, und weniger auf den Inhalt eingegangen. Dabei war dieser nicht ohne rhetorischen Reiz und auch gut formuliert. Trotzdem gibt es einiges zu bemängeln.
Der erste Kritikpunkt ist die angebliche Kulturlosigkeit Europas aufgrund seiner positivistischen Weltanschauung. Der wissenschaftliche Positivismus lehnt alles ab, was keinen beweisbaren Effekt hat und ist damit zwangsläufig gegen ein „Gotteskonzept“, egal welcher Art. „Ockhams Rasiermesser“  funktioniert zum Beispiel nach diesem Prinzip. 
Dieser Ansatz hat die Wissenschaft zum ersten Mal in ihrer Geschichte zu etwas rationalem, für jeden nachvollziehbaren und wiederholbaren gemacht. Der Ausschluss von höheren Mächten hat dazu geführt, dass man sich damit auseinandergesetzt hat, was denn jetzt einen Menschen krank macht und wie man diese Krankheit behandeln kann. Wir verdanken dem Positivismus unseren hohen Lebensstandard, die Demokratie, ein weitestgehend gerechtes Rechtsystem und viele weitere wichtige Errungenschaften! Nachweislich sind die Länder mit dem höchsten Anteil an Atheisten, also dem geringsten Einfluss der Kirche, die Länder, die am höchsten Entwickelt sind und die in vielen Bereichen führende Forscher stellen!   
Der Positivismus stellt die Kirchenkultur lediglich in die Ecke, in die sie gehört. Nämlich in die Ecke der historischen Epochen, die wir hinter uns gelassen haben. Sie wird nicht verdrängt, lediglich langsam in Vergessenheit geraten. Zugleich erlaubt die positivistische Ansicht eine Unmenge an verschiedenen Denkformen und bildet eine Kultur der Nachdenklichkeit, der Rationalität! Extremistische oder radikale Strömungen werden von dieser Kultur geächtet und nach Möglichkeiten Aufgelöst. Religion hingegen ist etwas, das sich immer wieder radikalisieren kann und dies auch ständig tut. Und eine radikale Religion ist gleichbedeutend mit wirtschaftlichem Niedergang, Abgrenzung gegenüber Anderen, Abwertung der Frau, Verlust vieler Freiheiten und vielem mehr!
 Die Herrschaft der positivistischen Vernunft  setzt angeblich die klassischen Erkenntnisquellen für Ethos und Recht außer Kraft. Natürlich gibt es  Gesetze außerhalb der Vernunft! Ich denke da an Gesetzte wie “Ich bin dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ oder an die Steinigung von trinkenden, ungehorsamen Kindern oder die Steinigung von Frauen, die Ehebruch begangen haben. Dies sind alles Gesetze, die von „Gott“, also der klassischen Instanz für Recht und Ethos kamen. Und es gibt einen guten Grund dafür, warum wir sie nicht mehr befolgen: Sie sind Unvernünftig! Die Vernunft ermöglicht es uns, sinnvolle, maßvolle und menschenachtende Bestrafungsmaßnahmen zu erdenken und durchzuführen. Sie ermöglicht es, die Würde des Menschen zu achten und zu wahren. Sie ermöglicht es, moralisch zu Handeln! Die Vernunft ist unsere Lebensversicherung. In Zeiten, in denen die Kirche die wichtigste Institution war, also bis weit über das Ende des Mittelalters hinaus, waren Folter, Todesstrafen, Fehlurteile und Willkür alltäglich. Wenn so etwas heutzutage passiert, ist diese eine Ausnahme und wird bestraft!

                    Lang lebe die Rationalität!

Donnerstag, 22. September 2011

Für Troy Davis-eine Geste der Hilflosigkeit

Troy Davis, 42 Jahre alt, wurde gestern Abend im Bundesstaat Georgia in den USA hingerichtet. Trotz fehlender Beweise und zurückgezogener Aussagen, trotz des Druckes von NGOs und der lokalen Bevölkerung, trotz der Gnadengesuche von seinem Anwalt und trotz eines Protestes direkt vor dem Gefängniss wurde er ermordet. Er ist nicht der erste und wird nicht der letzte sein, dem dieses Schicksal wiederfährt, egal wie viele Menschen sich in Europa für sein Schicksal interessieren. Der Gesinnungswandel muss in den Köpfen der Menschen in den USA erfolgen, und er sollte es bald tun! Jeder Tod eines Menschen, der vermeidbar gewesen wäre ist zu ächten und so ächte ich diese Hinrichtung. Es ist natürlich vergebens und lächerlich, aber es soll eine Geste sein, eine Gester der Hoffnungslosigkeit und des Unverständniss! Ich habe erlebt, was mit ihm geschehen sollte, ich habe gewusst, das er heute nicht mehr leben wird, ich habe seinen Tod kommen sehen, wie so viele andere Menschen auch... und ich habe ihn nicht verhindern könnne. Wie auch? Die eigene Unbedeutsamkeit wurde mir wieder effektiv vor Augen geführt, aber auch die eigenen Möglichkeiten. Ich bin unbedeutend, aber wir sind viele!

Wann begreifen die Menschen endlich, was wirklich wichtig ist? Wann verstehen sie , das man kein Leben einfach so tilgen darf? Wann stehen sie alle zusammen und sorgen dafür, dass dieses einfach vermeidbare Morden ein Ende hat?

Ich bin machtlos und wütend, aber ich glaube, ich bin nicht allein...

Hilflos, machtlos, wütend, trauernd, jedoch nicht hoffnungslos,
                                                                                                      Pearl

Montag, 19. September 2011

Religiös oder PEARList- Was für eine Frage!


Der Papst besucht Deutschland und ist sofort wieder in den Schlagzeilen. Während sich die Zeitungen nicht wirklich einigen können, was sie von ihm erwarten sollen und können und was sein Besuch für eine Wirkung haben wird, können sie sich alle auf einen anderen Sachverhalt einigen: Der Papst möchte wieder Gläubige gewinnen und unschlüssige zur Umkehr auffordern! Mit anderen Worten: Er möchte missionieren und bekehren!  Ich habe überhaupt kein Problem mit Religion, solange sie Privatsache ist und nicht bekehren möchte. Religion ist eigentlich Privatsache und privat kann jeder tun und lassen was er will, natürlich nur solange damit keine andere Person schädigt. Ich finde, das die Institution „Kirche“ viel zu ernst genommen wird, nicht nur in Deutschland, sondern Weltweit. Den Versuch des Papstes, neue Menschen für seinen Glauben zu gewinnen, finde ich deshalb nicht wirklich gut. Dennoch habe ich nichts gegen Josef Ratzinger! Ich weiß nicht, wie er privat wäre und ob ich mich mit ihm verstehen würde, aber ich hege keinerlei Groll gegen ihn. Ich habe nur keinen großen Respekt vor seiner Rolle als Papst.
Wenn ich mich über das System „Kirche“ beschwert oder mich darüber lustig mache, bekomme ich in meinem Bekanntenkreis, trotz dass viele von ihnen regelmäßige Kirchgänger sind, häufig Rückendeckung oder lerne neue, lustige Sprüche oder Anekdoten kennen. Kaum sagt man aber, das man selber an keinen Gott glaubt, sieht das alles schon anders aus. Eine Frage, von der ich dachte, das ich sie nie zu hören bekomme, weil sie in meinen Augen eigentlich fast schon „blöd“ war, hat mich dabei besonders beeindruckt. Sie lautet : „Glauben Atheisten nicht auch an etwas?“ Ich habe aufgrund von dieser Frage mich einmal wirklich mit meinem „Glauben“ oder meiner Denkweise auseinandergesetzt : Es scheint auf dieser Welt keinen Menschen zu geben, der an nichts glaubt!
  Man glaubt daran, dass es morgen Regnet oder das der „eigene“ Fußballverein die nächste Meisterschaft gewinnt. Man glaubt an den heiligen Geist, den Weihnachtsmann  oder an die (Nächsten)liebe. Das gilt auch für Atheisten! Allerdings vertreten eine große Gruppe von ihnen einen wichtigen Grundsatz: Sie glauben alles, aber auch wirklich alles, was sich beweisen lässt. PEARL ist das richtige Stichwort dafür! Wenn es für etwas keinerlei Beweise gibt, gibt es auch keinerlei Grund dafür, daran zu glauben. PEARLismus ist also eigentlich eine Nullhypothese. Man hat keine eigenen Doktrinen, sondern glaubt der Doktrin, für die es die besten Gründe gibt. Gewalt, Waffen, häufig auch Geld und Macht sind natürlich alle Existent, aber jede Statistik zeigt, dass diese Attribute in den meisten Gesellschaften deutlich mehr Leid als Freud verursachen! Nächstenliebe, Sorgsamkeit, Geduld, Wissen oder Barmherzigkeit hingegen sind genauso existent und verursachen in den allermeisten Fällen deutlich mehr Freud als Leid. Atheisten oder Pearlisten sind keine schlechten Menschen, es sind Menschen, die wissen (sollten) warum sie für etwas stehen! Und die Logik lässt es nicht zu, das man zu etwas steht, das mehr Leid als Freud verursacht. Atheismus lässt uns die Welt in ihrer vollständigen Schönheit verstehen und ermöglicht wissenschaftlichen Fortschritt! Ich möchte keinen Menschen zum Pearlist oder Atheist bekehren, sie sollen selber die Fakten betrachten und ihre eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen. Aber solange sie die Regeln der Logik beachten, werden sie sich von der Religion lossagen müssen!

                                Atheism
                     Because reality is amazing!